Fischers Fritz und so

Es ist mal wieder einiges an Zeit verstrichen seit meinem letzten Eintrag. Das Wetter ist mittlerweile sehr angenehm geworden. Zwar herrschen immer noch recht hohe Temperaturen von 26-30 grad, aber durch einen sehr angenehmen Wind lässt es sich wunderbar ohne unnötigen Flüssigkeitsverlust aushalten.

Von Freitag auf Samstag wurde das Segelboot von Aono Shachô gereinigt und neu angestrichen. Zwischenzeitlich kam dann meine Kommilitonin Desiree aus Shimizu zu Besuch und hat mit uns den Tag verbracht. Gesäumt durch unendliche Fressorgien von Sashimi, Süßigkeiten bis hin zu Wasabi Softeis und Ramen am Abend, hatten wir eine Menge Spaß beim Angeln in einem Fluss mit sehr stylishem Wasserfall. Die armen Forellen haben auch wirklich immer angebissen, so das wir letztlich 13 Tiere aus dem Wasser geholt haben, die wir übrigens mit Fischeiern (ikura) köderten.

Sonntag hab ich dann mal wieder 3 Stunden Radtour gemacht und den Mishima taisha, den großen Tempel von Mishima, besucht. Schon recht ansehnlich wie man auf den Bildern gut erkennen kann. Business Knigge China Gleich so gegen 15:00 Uhr taucht dann noch der Herr Otsuka von der Präfekturverwaltung auf um mal nach dem Rechten bei mir zu sehen. Da gibt es dann bestimmt auch wieder lecker Essen am Abend.

Bereits am 3.09 gab es einen kleinen Ausflug mit dem oben genannten Herrn Otsuka und den anderen 2 Praktikanten. Neben einem Teemuseum, wo ich genötigt wurde einen Yutaka anzuziehen und der Fabrik von Yamaha in Shizuoka, wo hauptsächlich Musikinstrumente produziert werden, bekamen wir auch gleich eine Sonderführung in der Sapporo Brauerei, inklusive vor Ort Verköstigung. Da ich nur wenig gegessen hatte schlugen die 3×0,33 Sapporo und Yebisu allerdings recht flott auf meinen Geisteszustand. Sehr cool ist auch das Retro Reklameposter was ich mir dort gekauft habe. Damals wurde der Name Sapporo auf Hiragana noch spiegelverkehrt geschrieben (keine Ahnung wieso auch immer). Wird zu Hause direkt mal eingerahmt.

Gestern hätte ich mich fast lynchen können das ich keine Kamera dabei hatte, denn als ich mit dem Rad unterwegs war habe ich ein wunderbares Fotomotiv, das quasi demonstrativ für Verbindung von Tradition und Moderne in Japan stehen könnte. In einem Reisfeld stand ein altes Mütterlein mit Strohhut und traditionellerer Kleidung und sammelte Reispflanzen ein. Gerade aus über das Reisfeld türmte sich der Fuji san majestätisch auf und demonstrierte so auf eindrucksvolle Weise das alte Japan samt seiner Traditionen und mysteriösen Geheimnisse, während gleichzeitig links und rechts vom Reisfeld Fabrikgebäude von Zulieferern angefahren worden und somit den Bruch hin zur Moderne in Gedächtnis zurückbrachten. War noch faszinierender als der kleine Schrein in Akasaka, der direkt neben einem Mc Donalds und einem Hochhaus steht. Die Tradition bahnt sich also auch in der riesigen Metropole Tokio ihren Weg, nahezu wie Ranken und tiefe Wurzeln, nicht immer gesehen, aber im Erdboden fest verankert, stoßen sie an einigen Stellen dann doch noch ans Tageslicht. China Business Knigge Buch

Mittlerweile tragen auch meine Bemühungen für die Diplomarbeit erste Früchte und ich habe immerhin schon einmal einen kleinen Abriss über den geplanten Inhalt für meine Dozenten entworfen. Die Bücher die ich jedoch eigentlich haben will sind nur als Hardcover erhältlich und kosten 50 Euro aufwärts, dass muss ja nicht sein.

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